FAQ

Wodurch unterscheidet sich Ganzheitliches Coaching von Coaching i.A.?
Wodurch unterscheidet sich Ganzheitliches Coaching von Training und Beratung?
Wodurch unterscheidet sich ein Coachingseminar von einem „üblichen“ Seminar?
Was sind typische Fragestellungen im Einzelcoaching?
Öffnen sich Mitarbeiter tatsächlich, wenn ihre Vorgesetzten bei einem Coachingseminar anwesend sind?
Interkulturelles: Ist es wichtig, dass ein Ganzheitlicher Coach nach sabeconsult® Kenntnisse über Intercultural Conditioning hat?
Wie stellen Sie sicher, dass der Gecoachte 100%tige Verantwortung für sich und seine Gesundheit im Prozeß übernimmt – und keinerlei psychische Störungen vorliegen?
Kann jemand, der in einer Psychotherapie war oder zur Zeit ist, an einem Firmencoachingseminar teilnehmen?
 

Wodurch unterscheidet sich Ganzheitliches Coaching von Coaching i.A.?

Ganzheitliches Coaching berücksichtigt im Vergleich zu Coaching i.A. zusätzlich und in besonderem Maße, die seelische Entwicklung des einzelnen Menschen. Die Veränderung findet auf der Ebene Körper-Geist-Seele statt. Spiritualität wird ganz bewusst mit in den Prozeß integriert.

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Wodurch unterscheidet sich Ganzheitliches Coaching von Training und Beratung?

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass sowohl Beratung als auch Training Wissen von Außen ins Unternehmen bringen. Ganzheitliches Coaching wiederum macht das in der Person / im Unternehmen schlummernde Wissen transparent und fördert autonomes Wachstum.

Der Berater bringt gezieltes Fachwissen / fachliche Kompetenz ins Unternehmen ein.

Ein Training dient dem gezielten Auf- und Ausbau bestimmter Verhaltensweisen, d.h. es geht um das Erlernen eines für eine bestimmte Situation "idealen" Ablaufmusters. Die individuellen Bedürfnisse des zu Trainierenden sind dabei zwar wichtig, aber der Schwerpunkt ist weniger das Individuum als eben das individuelle Verhalten bzw. die Trainingsinhalte. Typische Beispiele für solche Trainings sind das Verkaufstraining, Moderationstraining, Motivationstraining, Rhetoriktraining, Gedächtnistraining uvm. Hier ist der Trainer der Experte, der Spezialwissen vermittelt - eine Konstellation, die überwiegend auch ein Beziehungsgefälle (zwischen Know-How-Geber und Know-How-Nehmer) beinhaltet. Besonders charakteristisch für ein Training ist der Aspekt der (wiederholten) Übung, welche im Beisein des anleitenden, Feedback gebenden und korrigierenden Trainers und unter Selbstanleitung umgesetzt wird.

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Wodurch unterscheidet sich ein Coachingseminar von einem „üblichen“ Seminar?

In einem Coachingseminar nach sabeconsult® werden bei den einzelnen Seminarteilnehmern, in der Gruppe, Selbstreflexionsprozesse in Gang gesetzt. Der Coach dient auch hier – wie im Einzelcoaching – als Katalysator -nicht als Know-How-Geber wie in einem üblichen Seminar. Dadurch werden z.B. in Vertriebscoachingseminaren die blinden Flecken der Einzelnen zutage gebracht und die Teilnehmer entwickeln ihre individuelle Kompetenz, die ihren Erfahrungen, ihren Talenten, ihren Stärken entspricht, weiter. Tief in der Persönlichkeit verankerte Blockaden, die den Betreffenden an einem gewünschten Verhalten hindern (z.B. Reden halten oder auf Kunden zugehen oder verkaufen) werden gelöst. Die, aus sich heraus, neu entstehende Verhaltensweise wird durch „Wiederholen“ geübt (wiederholt). Es wird das „Gold“ des Einzelnen zum Glänzen gebracht, durch welches die Verhaltensänderung  sich automatisch als Konsequenz ergibt.

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Was sind typische Fragestellungen im Einzelcoaching?

Unsere Einzelcoachingkunden sind meist Geschäftsführer oder Vorstände, die u.a. mit folgenden Fragestellungen in die erste Coachingstunde kommen:

  • Wie führe ich meine Mitarbeiter, so dass diese ihr Maximum ins Unternehmen einbringen?
  • Es gibt ständig Konflikte in unserem Team! Wir haben schon vieles versucht, aber die Konflikte sind noch immer da.
  • Sparringpartner gesucht: Ich bin Geschäftsführer und habe keinen wirklichen Ansprechpartner für meine Belange und meine (noch unsortierten) Ideen.  - oder: Ich beginne meine Ehe mit zu viel beruflichen Themen zu belasten.  –oder: Jeder erwartet etwas von mir – doch ‚Wo bleibe ich?’
  • Wie meistere ich den anstehenden Karrieresprung?
  • Ich möchte mich neuorientieren (beruflich oder privat)

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Öffnen sich Mitarbeiter tatsächlich, wenn ihre Vorgesetzten bei einem Coachingseminar anwesend sind?

Ja. Ein definitives Ja. Dies hat zwei Gründe. Die Tatsache, dass sich bei einem Coachingprozeß nach sabeconsult® der Geschäftsführer selbst mit in den Prozeß begibt – und somit eine Haltung für das Gelingen hat (und ohne Worte damit demonstriert) eröffnet den offenen Raum, dass sich die Mitarbeiter öffnen.

Der zweite Grund ist der, dass zum Zeitpunkt des Coachingseminars alle Führungskräfte bereits im Einzelcoachingprozeß sind. Sie haben demnach Vertrauen zum Coach und in den Prozeß. Durch ihre Vorbildfunktion, die sie innehaben, orientieren sich alle anderen Mitarbeiter genau an ihnen.

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Interkulturelles:  Ist es wichtig, dass ein Ganzheitlicher Coach nach sabeconsult® Kenntnisse über Intercultural Conditioning hat?

Ja, sehr sogar. Denn, wenn der Coach eine Person anderer Kultur coacht, kommt er - ohne diese Kenntnisse - von seinem Wertverständnis aus. Er kann die Person nie wirklich dort abholen, wo sie steht. Er hört sozusagen alles, was die Person sagt mit dem „deutschen Filter“. Nehmen wir einmal an, es geht um den Vertrieb. Zum Bestärken des Selbstbewusstseins lege ich als Coach bei einem Deutschen das Hauptaugenmerk auf die bereits erbrachten Leistungen der Vergangenheit und die Menschen. Für einen Amerikaner ist vom kulturellen Hintergrund her – der all sein Denken und Fühlen bestimmt – die Gegenwart, die Zukunft und das Ergebnis der Motor. Ohne die Differenzierung und das, - vor dem Coachinggespräch zu erfolgende „Umschalten“ -, wird sich der Kunde missverstanden fühlen und nicht die Ergebnisse erzielen, die er erzielen könnte.

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Wie stellen Sie sicher, dass der Gecoachte 100%tige Verantwortung für sich und seine Gesundheit im Prozeß übernimmt – und keinerlei psychische Störungen vorliegen?

Bei der Anamnese im Erstgespräch wird dem Gecoachten deutlich gemacht, dass die Verantwortung für sein Wohlbefinden ganz alleine bei ihm liegt.
In der Anamnese werden konkret vorliegende Krankheiten und derzeitige oder vergangene Therapien angesprochen. Hat der Coach Zweifel an der Vollständigkeit wird in besonderen Fällen die Geschäftsleitung und/oder Personalleitung miteinbezogen.

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Kann jemand, der in einer Psychotherapie war oder zur Zeit ist, an einem Firmencoachingseminar teilnehmen?

Ein Coachingprozeß nach sabeconsult® ist ein tiefer Persönlichkeitsprozeß für, in der Regel, ‚gesunde Menschen’. Daher gilt zunächst ein ‚nein’. Die Teilnahme an dem Coachingprozeß kann in Ausnahmefällen erfolgen, nach erfolgtem intensiven Gespräch mit dem Coach. Liegt die Therapie des Betroffenen lange zurück und handelt es sich um ein Thema, das in dem Prozeß nicht berührt wird, spricht einer Teilnahme nichts entgegen. Befindet sich der Teilnehmer aktuell in einer Therapie, so findet, - zum Schutze des Mitarbeiters -, ein Gespräch mit dem Therapeuten statt.

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